Something pure to burn the darkness

Hallo, meine Lieben. Ein kleines Lebenszeichen. Im Moment geht es mir nicht gut. Ich gehe regelmäßig zum Psychologen, habe jeden Dienstag Vormittag Termine. Er ist ganz nett. Okay, er wird dafür bezahlt, dass er nett ist. Ich habe ziemlich viel Schulstress, bin froh dass bald Ferien sind. Vielleicht wird dann alles besser. Bin seit kurzem wieder mit meinem Freund zusammen, ich kann einfach nicht ohne ihn. Größtenteils sind wir glücklich, oft kommen bei mir Zweifel. Das Vertrauen ist weg. Aber das wird die Zeit regeln, entweder wir wachsen an der Krise oder zerbrechen daran. Entweder ich wachse an der Krise oder ich zerbreche daran. Vom Essen her funktioniert es. Es muss funktionieren. Aber wird irgendwann das schlechte Gewissen weg sein? Ich denke nicht. Ramona, lass mir doch deine E-Mail da, meine hat sich inzwischen geändert.

Im Großen und Ganzen werde ich diesen Blog schließen, vielleicht wird er in ein paar Monaten, Jahren, irgendwann wieder aktiv. Aber im Moment fehlt mir die Zeit, und vor allem die Kraft dazu. Ich muss erstmal emotional stabil werden, ich muss mein Leben ordnen und ich muss wieder glücklich werden. 

Liebe Grüße und macht es gut.

22.3.10 18:58


Am Leben.

An den mutigen Schreiber des letzten Kommentars:

Schön erstmal, dass du mich hasst. Da wir uns auch so gut kennen kann ich das voll und ganz verstehen. Falls es dich interessiert, ich bin immer noch nicht mit dem Freund von meinem (inzwischen Ex-)Freund zusammen. Und ich bin nicht diejenige, die ein falsches Spiel spielt, mein Ex-Freund hat mich betrogen und nicht umgekehrt. Ich bin kein ekelhafter Unmensch, ich habe nie auch nur mit einem Gedanken daran gedacht, meinen Ex-Freund zu betrügen oder 'heimlich' etwas mit dem Anderen etwas anzufangen. Wie man es zulassen kann, solche Gefühle zu entwickeln? Leider kann ich meine Gefühle nicht kontrollieren und nicht steuern wen ich liebe und wen nicht. Das ist wohl bei dir anders, du Übermensch. Aber verurteile mich nur.

 

An euch alle:

Ich weiß, ich habe mich lange nicht mehr gemeldet, es fehlt sowohl Zeit als auch Kraft dazu. Ich hatte die letzten Wochen sehr viele Termine bei verschiedenen Ärzten gehabt, Blutabnahmen etc., am Donnerstag den nächsten. Ich werde wahrscheinlich in näherer Zukunft zum Psychologen müssen. Wie oben schon zu lesen war, ist mit meinem Freund Schluss, er hat mich betrogen. Er hat es mir nicht mal gesagt, ich habe es erst von Mitschülern erfahren. Mit dem Anderen besteht nur geringer Kontakt, wir schreiben und sehen uns ab und zu, nicht mehr aber auch nicht weniger. Ich weiß nicht mehr wohin mit mir. 

 


19.1.10 15:49


Ich will wieder fühlen, was es heißt, frei zu sein.

Ich weiß nicht was ich positives schreiben soll. Ich habe abgenommen? Ansonsten läuft alles schief. Komplett, in allen Lebenslagen. Kann mir jemand sagen, was positiv läuft? Hmm. Ich habe genug Essen, haha, ich habe ein Dach über'm Kopf, ich habe viele, schöne materielle Dinge. Ich habe die endlose Leere in mir, die auch diese vielen Geschenke nicht füllen können. Sie höhlen eher noch aus. Ich hab das alles nicht verdient. Eigentlich sollte ich aufhören zu jammern. Eigentlich. Weihnachten ist schrecklich. Alle saßen unten im Wohnzimmer. Juhu, spielen wir heile Familie. Am liebsten hätte ich ihnen vor die Füße gekotzt. Es war nicht schön, nein. Es war beklemmend. Ich habe die letzten Tage einen Typen kennengelernt. Kennengelernt ist übertrieben. Wir schreiben seitdem öfters und ich werde ihn auch öfters sehen. Und irgendwie ist es schön. Und irgendwie ist es schrecklich. Ich bin seit 16 Monaten vergeben. Und ich bin mir unsicher. Ich bin mir unsicher, was ich fühle. Darf man das? Ich will meinem Freund nicht wehtun, und das tue ich, ich merke es. Weil ich ihn oft wegstoße und ihm aus dem Weg gehe. Weil es sich nicht mehr richtig anfühlt. Und ich weiß nicht warum. Das mit dem Anderem wäre auch nicht richtig, nein. Sie sind befreundet, gut befreundet. Ich möche einfach hier weg, hier raus, nicht mehr da sein. Weglaufen, an einen besseren Ort. Ich wüsste nicht wohin. Ich weiß nicht mit wem ich darüber reden soll, über so etwas falsches. Über etwas, das nicht sein darf. In meiner Welt. In meiner Welt dürfen solche Gefühle nicht sein, aber ich kriege sie nicht weg. Ich fühle das dringende Bedürfnis, alle Gefühle auszukotzen. Die Trauer, die Unsicherheit, die Freude, das Leben, alles raus damit. Es darf nicht sein, aber ich will es. Ich will diese Maske nicht mehr aufhaben, diese Maske vom kleinen, lächelnden Mädchen, das die Trennung ihrer Eltern mit links wegsteckt, die Schule super schafft, dessen Beziehung besser nicht laufen könnte und die nebenbei auch noch ihre Essstörung besiegt hat. Die wohlerzogene Tochter, die liebende Freundin und die aufmerksame Schülerin. Ich bin die wohlerzogene Tochter, die weinend zusammebricht sobald die Zimmertür zu ist. Die liebende Freundin, die sich nach einem Anderen sehnt. Die aufmerksame Schülerin, die sich über der Schultoliette den Finger in den Hals steckt, um dann lächelnd und erhobenen Hauptes wieder rauszustolzieren. Ich sehe mich im Moment nicht imstande diese Erwartungen zu erfüllen. Ich sehne mich nach dem Abstürzen. Ich will wieder schwach werden, mich selbst verlieren, frei fallen. Fallen, aber frei. Ich will wieder diese Hölle fühlen. Es würde mich keiner aufhalten, es würde mich keiner halten. Ich bin alleine, ich bin immer alleine. Meine Mutter fährt zu ihrem Neuen. Wer soll mir denn die Realität vor Augen halten, wenn sie in meinen verschwimmt? An wen soll ich mich wenden, wenn ich die Kontrolle erneut verloren habe? Ich selber habe für mich keine Grenzen, wer setzt mir dann welche?

Vielleicht versteht mich jemand. Ich habe wahrscheinlich wirres Zeug geschrieben, ich weiß es nicht. Ich habe einfach geschrieben. Euch allen ein frohes Weihnachtsfest. Wirklich, von Herzen.

 


24.12.09 21:08


Guten Tag, die Welt liegt in Trümmern.

 

 


 

Ich esse. Es kommt mir vor als würde ich den ganzen Tag essen. Und es fällt mir so schwer. Ich ekel mich vor den Mahlzeiten und vor mir selber. Mir kommen die Tränen wenn ich auch nur daran denke. Ich will nicht essen, aber ich muss. Ich will nicht dieses Völlegefühl haben, ich will nicht das Zeug in meinem Mund spüren, ich will es nicht runterschlucken, ich will nicht normal sein, aber ich muss. Ich habe es soweit geschafft, ich darf jetzt nicht einfach aufgeben und alles hinschmeißen. Aber ich würde so gerne. Innere Zerissenheit. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Morgen fahre ich mit meiner Mutter in die Stadt, Kleidung kaufen. Mich im Spiegel ankucken, den ganzen Tag. Den Frust haben, wenn irgendetwas nicht passt. Diese Erniedrigung vor mir selber. Gedanken, Angst. Mein Bauch tut weh. Dieser Hungerschmerz. Es kann nicht sein, ich habe viel gegessen heute. Ich mache  mir Sorgen um mich, ich bin total geschwächt die letzten Wochen. Ich bin nicht in der Lage Sport zu machen, ich komme manchmal nicht ohne Pause die Treppen ins Klassenzimmer hoch. Ich nehme immer weiter ab, immer weiter und esse dabei total viel. Das kann nicht sein. Ich habe immer noch Haarausfall, aber keine Mangelerscheinungen. Mir geht es körperlich gar nicht gut. Am liebsten würde ich den ganzen Tag im Bett liegen, keine Anstrengung, aber das geht nicht. Mein Freund steht vor der Tür, ich muss aufmachen. Bis dann.

 

 

 

 

18.12.09 17:06


Lebenszeichen.

Ich habe mich weder gemeldet noch irgendwem zurückgeschrieben. Tut mir leid, aber es geht gerade alles drunter und drüber. Ich werde immer gestresster und immer mehr krank. Fühle mich als würde ich 120 Kilo wiegen und jeden Tag werden es mehr. Mich will keiner, mich sieht keiner, ich bin unscheinbar. Die Illusion.

 

 

 

Ich bin nicht oft am Laptop, mir fehlt einfach die Zeit dazu. Spätestens nächste Woche, Weihnachtsferien, hört ihr wieder von mir.

16.12.09 14:54


Fernsehen, Tee und Melancholie.

Ich liege seit drei Tagen nur im Bett. Mich hat die Grippe total im Griff, inzwischen geht es wieder. Fiebertheromometer funktioniert nicht mehr, letzter Wert war knapp über 39°. Ich hab die letzten Tage 1 Kilo abgenommen, weil ich wirklich keinen Appetit habe. Ist wahrscheinlich normal. Heute hätten wir Chemie geschrieben, was solls. BwR schreibe ich jetzt am Dienstag nach, ist in Ordnung. Morgen geht es mir hoffentlich so gut, dass ich mit lernen anfangen kann. In dem scheiß Fach hab ich meine Ziele eh runtergesteckt. Gestern wieder mit meinem Freund gestritten wegen so einer unwichtigen Sache. Er hat jetzt seine Ausbildung, ich hab meine ja auch. Meine ist in der nächsten großen Stadt, seine hier im Dorf. Eigentlich haben wir gesagt, wenn wir da noch zusammen sind, ganz realistisch, ziehen wir mit 18 in die Stadt. Jetzt hat er gesagt er will das nicht und sein einziges Problem waren die Fahrtkosten. Und wie er mit mir geredet hat, der Ton macht die Musik. Was solls, wir haben das wieder halbwegs geklärt. Heute ist er bei seinem Kumpel. Der kann mich nicht leiden und ich ihn nicht wirklich. Also wurde ich direkt mal ausgeladen. Werde diesen Abend allein vorm Fernseher verbringen, geht mir aber ganz gut mit dem Gedanken. Meine Mama ist das ganze Wochenende nicht da, sie trifft sich mit ihrem Neuen. Am Montag sehe ich sie wieder. Mein Vater tut mir leid, aber was will ich machen.

4.12.09 12:08


Krank von Gedanken, krank von den Zweifeln und krank von der Angst zu Scheitern.

Hmm, wo soll ich anfangen. Die Lage zu Hause hat sich nicht verändert, es sieht noch mehr unvollkommen aus. Der Schulstress wird auch nicht weniger, im Gegenteil. Am Donnerstag schreibe ich BwR und am Freitag Chemie, ich weiß gar nicht wie ich das schaffen soll. Mit meinem Freund hab ich grad total die Krise. Wir streiten uns ständig, ich hab die letzten Wochen so oft versucht mit ihm zu reden, dass es so nicht mehr weitergeht, dass ich nicht mehr kann. Ich komm mir immer vor wie seine Dienerin, die ihm hinterputzt und für ihn kocht und als Dank irgendwelche scheiß Kommentare an den Kopf geschmissen bekommt. Gestern hab ich gekocht, er kommt eine dreiviertel Stunde zu spät und meckert dass das Essen kalt ist. Ich hab ihm das alles so gesagt gestern, und er hat gesagt er ändert sich, er will mich nicht verlieren usw. Heute morgen hab ich von ihm Frühstück bekommen, von meiner Mutter gleich wieder einen Kommentar von wegen was mein armer Freund immer alles für mich machen muss. Weil er mir Frühstück gemacht hat. Einmal. Ich könnte kotzen. Ich will am liebsten einfach raus aus der jetzigen Situation, einfach weg. Zwei Wochen Ruhe und Abstand. Ich will ihn nicht sehen und ich will ihn sehen. "Ich hasse dich, bitte verlass mich nicht."
 
 
 
29.11.09 10:31


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