Something pure to burn the darkness

Bitte passt auf euch auf. Das Bild und der Text sind triggernd!

 

 

 

 

 

Ich höre sie reden, die Stimmen in meinem Kopf,
Sie kommen um mir zu helfen.
Doch sie zerstören mich, sie kontrollieren mich,
Sie beherrschen mich, sie steuern mich, sie übernehmen mich.
Sie sind mein Schutz, vor mir und der Außenwelt,
Sobald ich das Haus verlasse führen sie mich,
Sie reden für mich, sie reagieren für mich,
Sie laufen für mich, sie lieben für mich und sie hassen für mich.
Ich bin geschützt im Warmen, es ist dunkel,
Aber ein schönes dunkel, gemütlich, behütet.
In dieser Zeit lacht meine Hülle.
Doch abends, allein in meinem Zimmer,
Verlassen sie mich,
Und ICH kann raus, kann leben, kann denken,
Kann fühlen, kann alles verarbeiten.
Oder es zumindest versuchen.
Doch ICH bin kaputt, leer, ein Nichts, verletzt,
Kauere mich in Ecken, unter Tische,
Will doch geschützt sein,
Will dem Leid entkommen,
Doch es findet mich, egal wo.
ICH fühle Angst, Panik, Trauer.
Angst vor mir selbst,
Panik vor der bevorstehenden Qual,
Trauer darüber wie kaputt ich bin.
Und Schmerz.
Schmerz wegen der Leere.
Seelischen Schmerz.
Und dann beginnt die Qual.
Ich bin allein.
Es wird keiner merken.
Aber ich darf das nicht. Es ist nicht normal.
Und diese Qual ist normal?
Nein, aber andere machen es auch nicht.
ICH bin aber anders.
ICH ignoriere mich.
ICH fühle, immerhin, ICH kann noch fühlen.
Doch nur Schmerz.
Ausgleichen.
Wegmachen.
Schlafen.
Vergessen.
Und die Folter beginnt.
Schön.
Endlich.
ICH hasse mich. Und sie.

 

Es sind nur Worte. Meine Worte. Gefühle.

Wer will kann den Text gerne kopieren, aber bitte den Link zu meiner Seite setzen.




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